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Der Lügendetektor

Personen: der Professor, eine Ehefrau, 3 Journalisten
Dauer: ca. 7 Minuten
Requisiten: großes Leintuch, 3 Schreibblöcke und Stifte, ein Tisch 4 Stühle
Ausgansszene: Professor und Journalisten sitzen an einem Tisch, Ehefrau steht neben dem Professor und ist in das Leintuch gehüllt

Professor: Guten Tag meine sehr verehrten Damen und Herren. Ich begrüße Sie recht herzlich zu meiner heutigen Pressekonferenz, auf der ich Ihnen meine weltbewegende Erfindung präsentieren darf: den einzigartigen Lügendetektor. Ich bin bereit für Ihre Fragen.

Journalist 1: Herr Professor, wie lange haben Sie denn an Ihrer Erfindung gearbeitet?

Professor: Nun, ich selber nur wenige Jahre. Aber die Menschheit beschäftigt sich schon seit Jahrhunderten, ach was sag ich, seit Jahrtausenden mit diesem Thema. Doch erst mir ist es gelungen, den Lügendetektor zu perfektionieren.

Journalist 2: Und klappte es gleich beim ersten Versuch?

Professor: Leider nein. Einmal war ich mir schon fast sicher, die perfekte Maschine gefunden zu haben, doch traten einige Funktionsstörungen auf. Leider musste ich mich von ihr trennen, was mich eine ganze Menge Geld gekostet hat. Doch nun bin ich mir sicher, die richtige gefunden zu haben.

Journalist 3: Die Entwicklung Ihres Lügendetektors war sicherlich mit vielen Kosten verbunden, oder?

Professor: Nun, die Entwicklung hat schon ein wenig Geld verbraucht. Was ich aber zunächst unterschätzt hatte, waren die Laufenden Kosten. Der Unterhalt ist nicht immer billig, jedes Jahr werden neue Zahlungen fällig.

Journalist 2: Gibt es den Lügendetektor nur in einer Variante?

Professor: Oh nein, es gibt unzählige verschiedene Modelle, die alle anders aussehnen. Jeder Kunde kann sich ein Modell auswählen, das seinen individuellen Vorlieben entspricht.

Journalist 1: Kann die Maschine jede Lüge sofort erkennen?

Professor: Natürlich, jedoch scheint sie für einige Lügen ein besonderes Näschen zu haben, wenn ich das so formulieren darf. So scheint sie Lügen, die mit Männerabenden, Striplokalen, Kneipenbesuchen oder angeblichen Überstunden zu tun haben, besonders schnell auf die Schliche zu kommen. Über andere Lügen, zum Beispiel "Nein ich finde dich überhaupt nicht dick", scheint sie jedoch oft einfach hinwegzusehen. Woran das liegt, habe ich bis jetzt noch nicht herausgefunden. Der Lügendetektor schein geradezu ein Eigenleben zu entwickeln, das mit rationalen Mitteln nicht nachzuvollziehen ist.

Journalist 3: Und wie reagiert der Lügendetektor, wenn er einen Menschen beim Lügen ertappt hat?

Professor: Zuerst einmal sind da die akustischen Signale: schreien, kreischen, heulen. Sehr oft wird diese Funktion von Tränen begleitet. Aber auch motorisch reagiert der Lügendetektor. So nimmt er zum Beispiel Gegenstände und wie Vasen und wirft damit um sich. Bei besonders heftigen Lügen kann er unter Umständen sogar auf den Lügner losgehen.

Journalist 2: Gibt es einen Knopf zum Ausschalten?

Professor: Einen Knopf nicht, aber meist verstummt der Lügendetektor, wenn Sie ihm einen Geldschein oder Blumen in die Hand drücken.

Journalist 1: Nun spanne Sie uns aber bitte nicht länger auf die Folter, Herr Professor. Dürfen wir Ihren Lügendetektor denn auch sehen?

Professor: Aber sicher. Hier ist er - die Ehefrau (Professor enthüllt die Ehefrau)

 

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