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Brautkleid

Bis Anfang 1900 in der Farbe schwarz gehalten, steht seit dem die Farbe Weiß als Symbol für Unschuld und Liebe. Selbst wenn die Braut sehr gut mit Nadel und Faden umgehen kann, sollte sie auf das Schneidern des eigenen Hochzeitskleides verzichten, denn jeder Stich bringt Tränen und Unglück. Der Ursprung dieses Aberglaubens kommt aus der Zeit, als der Bräutigam das Brautkleid bezahlen musste. Wenn er jedoch ein „armer Schlucker“ war, so blieb der Braut nichts anderes übrig, als ihr Kleid selber zu nähen. Die Ehe stand also unter dem Unglückszeichen der Armut des Bräutigams. Der Bräutigam darf das Hochzeitskleid erst am Tag der Trauung sehen. Der uralte Mythos des Heimlichen, des Versteckens und Verbergens des Liebesglückes vor den bösen Dämonen und Geistern spielt hierbei wiederum eine Rolle. Wichtig ist auch, dass das Hochzeitskleid erst am Tag der Trauung fertig wird. Und das, bei dem heutigen Trubel in der Vorbereitungszeit. Vielleicht ist da aber noch schnell ein Knöpfchen anzunähen oder aber ein Fädchen abzuschneiden, damit hält man auch diese Tradition ein. Noch etwas dazu: die Braut soll erst in den Spiegel schauen, wenn alles perfekt ist – vorheriges Blinzeln zum Spiegel bringt leider auch Unglück. Also: „ Augen zu!“

Auch wenn alle Bräuche befolgt und beachtet sind, ist die Auswahl des Hochzeitskleides für die meisten Bräute ein schwieriger Schritt. Für viele junge Frauen ist der Kauf des Brautleids der wichtigste Teil der Hochzeitsvorbereitungen. Spielt auch im übrigen Leben Aberglaube keine große Rolle mehr, wird keine Braut mit dem Zukünftigen durch Brautausstatter streifen. Oft werden die beste Freundin, Schwester oder Mutter zu Rate gezogen und dann geht es los – das große Probieren, Testen, Abstecken, Accessoires aussuchen im Brautausstatter der Wahl. Von allen Seiten hagelt es gute Ratschläge und Tipps, die jungen Bräute werden von Zweifeln geplagt. Ist es das richtige Brautkleid? Schleier oder Hut? Jäckchen, Tasche, Handschuhe, … oder doch die andere Variante? Der Hochzeitstag wird der Tag aller Tage und es gibt keine zweite Chance – zumindest nicht für eine Hochzeit in Weiß! Daher überlegen viele Bräute lange und ringen mit der Entscheidung. Mit Sicherheit lässt sich aber eins sagen: Wenn die Braut ihr Hochzeitskleid anprobiert, wird sie fühlen, dass es das Richtige ist. Bauch und Herz treffen die Entscheidung und signalisieren – das ist es! Und ist die Entscheidung erstmal gefallen und die Braut hat „Ja“ zum Kleid gesagt, werden alle anderen Entscheidungen wie von selbst getroffen.

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Hochzeitsbräuche die immer passen