Bräuche nach dem Standesamt

Die beliebtesten Bräuche nach dem Standesamt sind das Herz ausschneiden oder das Baumstamm sägen.  Wenn das frisch verheiratete Brautpaar aus dem Standesamt oder der Kirche kommt, kann es gleich losgehen. Beide Hochzeitsbräuche zielen darauf ab, dass das Brautpaar eine gemeinsame Aufgabe erledigen muss.

Herz ausschneiden
Das Brautpaar muss zusammen ein Herz aus einem Leintuch oder Bettlaken ausschneiden und der Bräutigam darf seine Braut hindurch tragen.

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Baumstamm sägen
Dabei muss ein Stück Holz in zwei Hälften gesägt werden. Wieder ist wichtig, dass das Brautpaar diese Aufgabe gemeinsam erledigt.

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Die beiden Hochzeitsbräuche stehen als Symbol für gemeinsame Stärke und es ist das erste Hindernis, das die Beiden gemeinsam überwinden müssen, denn auch in der zukünftigen Ehe, sollen Probleme zusammen behoben werden. Weitere Hochzeitsbräuche und ihre Bedeutung gibt es hier.

Ein Gedanke zu “Bräuche nach dem Standesamt

  1. Man sollte aber unbedingt sagen das die Standesämter immer engstirniger werden was solche Hochzeitsspiele und Bräuche angeht. Bei vielen Standesämter ist das Reis streuen bereits verboten und vermutlich wird sägen und Papierschnipsel ähnlich argwönisch gesehen.

    Man sollte sich also vorher genau Erkundigen um nachher keine saftige Rechnung für die Reinigung zu bekommen.

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