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Gemeinsam tanzen nach Aufforderung

Lassen Sie vorher die Gäste Karten ziehen auf denen die Namen aus dem Gedicht stehen. Männer und Frauen müssen getrennt ziehen. Lesen Sie dann das Gedicht vor. Nach jeder Strophe muss das angesprochene Pärchen ein paar Takte tanzen. Damit Sie nicht so einsam sind würde ich auf der Tanzfläche einen Kreis bilden mit den Personen, die eine Karte gezogen haben.

Die Geschichte in Reimen mit prominenten Paaren:

So, jetzt kommt der Clou vom Ganzen:
Wir lassen die Typen tanzen.
Die erste Frau, der erste Mann,
Adam und Eva fangen an.

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
so sang man früher beim Wein,
heut tanzt bei gemütlichen Zeiten
die Loreley und der Vater Rhein.

Mein schönes Fräulein, darf ich wagen
Arm und Geleit Euch anzutragen?
Heißt ein Zitat von Wolfgang von Goethe,
und nun tanzt Faust mit seiner Margarete.


Es ist bekannt von alters her,
wer Sorgen hat, hat auch Likör.
Mit diesen Worten geh´n in Szene
Schneider Böck und die fromme Helene.

Von der Wartburg kommen hohe Gäste
direkt vom Sängerwettstreitfeste.
Wir wissen, wer im Tanz sich dreht:
Tannhäuser und Elisabeth!

Figuren, die in heut´gen Zeiten
gehören zu den Seltenheiten,
treten jetzt zum Tanze an:
Der Mustergatte mit der keuschen Susann.

Und ein neues Abenteuer -
ein Meistergeiger tanzt mit Feuer
mit einer ihm unbekannten Frau:
Paganini und die Maske in Blau.

Ein Mann, groß, Stolz und unnahbar,
ein Mädchen von kaum 20 Jahr,
es drehen sich im Tanze schnell
der Hauptdirektor und die Tippmamsell.

Zwei Sterne von der Operette
erscheinen jetzt auf dem Parkette.
Graf von Luxemburg mit Eleganz
führt die lustige Witwe zum Tanz.

Aus dem schönen Land der Märchen
sehen wir jetzt ein ungleich Pärchen.
Was sagen Sie zu dieser Wahl?
Rotkäppchen und der Rübezahl!

Lasset einen Csárdás klingen
und Zigeunerweisen singen!
Kaum gesagt, erscheinen schon:
Csárdásfürstin und Zigeunerbaron.

Aus dem Ausland sind zu nennen
Vertreter, die wir alle kennen:
Zum Tanze hält in seinen Armen
Barjazzo seine schöne Carmen.

Ein Paar lang vor dem Kriege wars,
sah man in Nachtlokalen und Bars.
Man sah ihnen schon die Sünde an:
Die Halbweltdamen und der Lebemann.

Rumpelstilzchen tritt sodann
nun auch zum nächtlichen Tanze an.
Und es reicht gleich sehr galant,
Schneewittchen seine rechte Hand.

Unser guter Schuster Nolte
wusste immer, was er wollte.
Darum holt er sich zum Tänzchen
aus der Eck das tolle Pflänzchen.

Na, wer kommt denn jetzt einmal?
Es ist der heitre Sonnenstrahl.
Allerdings, nehmt es nicht übel,
tanzt er mit´ner alten Zwiebel.

Und der Tanz geht immer weiter!
Jetzt meldet sich der Schimmelreiter.
Sein Begehren geht in die Sterne,
er wünscht sich die Venus so gerne.

Als Kavalier, das war und ist so,
holt sich der Graf von Monte Christo
für diesen Tanz als Schätzchen
das kleine süße Kammerkätzchen!

Nun sucht der kleine Hemdenmatz
sich einen allerliebsten Schatz
und findet ihn zum frohen Spiel
in der stolzen Cleopatra vom Nil.

Nun schwingt das tapfre Schneiderlein
sein altbewährtes Tanzebein
in ganz besonderen Wonnen
mit dem Käthchen von Heilbronnen.

Ferner finden weiter wir,
ein Nilpferd, ein gewaltiges Tier.
Das wünscht sich, oft solls im Leben so sein -
ein zierlich kleines Elfelein.

Wir werden gleich am Ende sein,
doch Onkel Tom hat noch mal Schwein.
ein echtes Schein aber nun wirklich nicht,
dafür ein blaues Vergissmeinnicht.

Und nun kommt noch zu guter Letzt
der alte Petrus angewetzt,
schnappt sich im munteren Getümmel
die stadtbekannte wilde Hummel.

Doch wenn ihr jetzt glaubt - so ein Schummel -
nur ich selbst mach nicht zum Dummel:
Denk nur ja nicht, ich vergesse mich:
denn jetzt tanzen der flotteste Tänzer und ich.

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