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Tanne - Birke - Schräppeln

Je nach Region kommt der Brauch des Tanne oder Birke Schlagens oder des Schräppelns vor. Einige Tage vor der Hochzeit versammelt sich eine fröhliche Runde, bei der allerdings der Bräutigam sowie die beste Freundin der Braut nicht fehlen dürfen. Vorher sollte der Revierförster gefragt werden, damit es mit der Fällgenehmigung auch klappt. Bewaffnet mit Axt, Säge und einem Karren und mindestens einer Getränkekiste geht’s los ins Grüne, um für die Haustür des Brautpaares, die Kirche oder Gaststätte je zwei Bäume zu holen, die nach dem Aufstellen mit roten Tüchlein oder weißen Schleifen geschmückt werden. Die Farbe rot soll dem Paar Glück bringen und entfaltet eine schützende Wirkung gegen böse Geister. Eine Girlande aus Tannengrün oder bunte Blumenkränze können als Ersatz für die Bäume dienen, wenn man in der Stadt wohnt und keinen „Wald“ zur Verfügung hat. Der Tag der Eheschließung ist schließlich die „Grüne Hochzeit“. Um die Liebesgöttin Venus auf das Paar aufmerksam zu machen, kann man in die Girlanden Myrte einflechten. Die Myrte steht für dauerhaftes Liebesglück, symbolisiert Lebenskraft gepaart mit Gesundheit und ist der Göttin Venus geweiht. Die Myrte findet man deshalb auch im Brautstrauß oder im Haarschmuck der Braut.

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