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Die Kirchenmaus bei der Hochzeit

Dieses Spiel ist eine Abwandlung der Märchenkutsche. Man Braucht 9 Mitspieler inklusive Brautpaar und 9 Stühle. Diese stellen Sie bitte wie auf der Abbildung dargestellt auf. Jeder der Kandidaten übernimmt jetzt eine Rolle. Wenn die Rolle in der Geschichte genannt wird, hat der Mitspieler die Aufgabe aufzustehen und einmal um den Stuhl herum rennen und sich wieder hinsetzen.

Die Kirchenmaus

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Die Rollen:

Die Geschichte:

Es war einmal ein wunderschöner Sommertag und die Vögel zwitscherten, als ein schmucker Bräutigam mit seiner süßen Braut Hochzeit machen wollte. Es war alles vorbereitet: Der Pfarrer hatte seinen besten Talar an, die Trauzeugen waren in edle Gewänder gekleidet, die Blumenkinder hatten Körbchen mit wunderschönen Blumen in den Händen und das Brautpaar freute sich sehr. Selbst die kleine Kirchenmaus hat sich ihre Barthaare geputzt.
Der große Moment war gekommen, als Braut und Bräutigam hinter dem Pfarrer und den Blumenkindern die Kirche betraten und die Trauzeugen ihnen folgten. Das Brautpaar und die Trauzeugen nahmen im vorderen Kirchenschiff platz und der Pfarrer begann seine Predigt. Neben Braut und Bräutigam hörten auch die Trauzeugen, die Blumenkinder und die kleine Kirchenmaus dem Pfarrer andächtig zu.
Als die Gemeinde ein Lied sang, wollte sich die kleine Kirchenmaus das Brautkleid der Braut etwas genauer anschauen. Die Kirchenmaus krabbelte also vorsichtig zwischen den Beinen der Blumenkinder und der Trauzeugen hindurch, als plötzlich die Trauzeugin aufschrie: „IHHHHH, eine Kirchenmaus, eine echte graue Kirchenmaus!“ Der Pfarrer runzelte die Stirn, die Braut ergriff die Hand des Bräutigams und der Trauzeuge flüsterte der Trauzeugin zu: „Psst, sei doch leise, da war keine Kirchenmaus!“ Du hast dir die Kirchenmaus nur eingebildet. Die Blumenkinder haben auch keine Kirchenmaus bemerkt.“
Die kleine Kirchenmaus jedoch lief verschreckt weiter und versteckte sich unter dem Talar des Pfarrers. Die Blumenkinder wisperten: „O Herr Pfarrer, verheerter Herr Pfarrer – die Kirchenmaus sitzt unter ihrem Talar!“ Der Bräutigam küsste schnell seine Braut, um sie abzulenken und sagte zu ihr: „Ich habe die süßeste Braut, die schönste Braut, die liebste Braut auf der Welt!“ Der Trauzeuge hielt inzwischen die Trauzeugin in den Armen, die nur noch wimmerte: „Eine Kirchenmaus, eine Kirchenmaus...“
Endlich hatte die kleine Kirchenmaus genug vom Brautkleid der Braut gesehen, lief unter dem Talar des Pfarrers hervor und verschwand in ihrem Mauseloch. Als die Trauung von Braut und Bräutigam zu ende war und der Pfarrer seinen Gottes Segen gegeben hatte, liefen die Blumenkinder voran zur Kirchentür und streuten ihre Blumen. Den Blumenkindern folgte der Pfarrer, das Brautpaar, die Trauzeugen und dann der Rest der Gemeinde. Nur die kleine Kirchenmaus saß in ihrem Mäuseloch und erzählte ihren Kindern vom schönen Brautkleid der Braut, den liebevollen Blicken des Bräutigams, der herrlichen Predigt des Pfarrers, den vielen Blumen der Blumenkinder und von der vielleicht nächsten Hochzeit zwischen Trauzeugin und Trauzeuge!

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